Wenn du eine Diskriminierung in der Schule erlebt hast, wünschst du dir vielleicht Unterstützung oder willst etwas dagegen tun. Egal, wer sich diskriminierend verhalten hat (z.B. ein Lehrer, eine Mitschülerin, die Schulleitung), du kannst dich bei uns melden. So ein Verhalten ist nicht okay und du bist nicht schuld daran!
Du kannst uns schreiben oder anrufen, wenn du mit eine:m/r Berater:in darüber sprechen willst, oder wenn du mit uns gemeinsam überlegen möchtest, was du tun kannst. Auch wenn du eine Diskriminierung in der Schule beobachtet hast und darüber sprechen möchtest – wir hören dir zu! Du bist nicht allein!
Unsere Beratung ist kostenlos. Wir sind auf deiner Seite. Wir respektieren deine Erfahrung, handeln in deinem Sinne. Wir geben keine Informationen weiter, wenn du das nicht möchtest. Wenn du willst, bleibt alles nur zwischen dir und de:m/r Berater:in.
Eine Beratung kann aus einem oder mehreren Gesprächen bestehen. Vielleicht folgen aus den Gesprächen auch weitere Handlungen:
Ein:e Berater:in hört sich dein Erlebnis und deine Sorgen an. Sie erklärt dir, was ihr im Rahmen der Beratung machen könnt. Du kannst allein kommen oder in Begleitung – wie du möchtest. Manchmal können wir auch erwachsene Vertrauenspersonen (also zum Beispiel Eltern) beraten.
Wir klären zusammen die Situation und du entscheidest, ob und wie DiBS! dich weiter unterstützen kann.
Du und dein:e Berater:in überlegen zusammen, wie du mit der Situation umgehen kannst. Vielleicht brauchst du einfach nur einen Raum, wo dir jemand zuhört und dich versteht.
Vielleicht willst du mit einer Lehrkraft sprechen oder mit der Schulleitung und möchtest die Gespräche gut vorbereiten.
Du und deine Bedürfnisse stehen bei uns im Mittelpunkt:
Was wünschst du dir?
Was tut dir gut?
Was willst du erreichen und wogegen willst du dich wehren?
Was kannst du selbst tun und wobei brauchst du vielleicht Unterstützung?
Wer könnte dich dabei unterstützen?
Wenn du es möchtest, können wir dich zu einem Termin in der Schule oder bei einer Behörde oder weiterführenden Beratungsstelle begleiten.
Wir machen nichts, was du nicht willst! In der Beratung überlegen wir gemeinsam, was Vor- und Nachteile bestimmter Schritte sind,
was für dich ein gutes Ergebnis sein kann, wie es erreicht werden kann und wann es erreicht ist.
Du entscheidest also zu jedem Zeitpunkt selbst, welche Schritte du gehen willst.
Du hast Diskriminierung in der Schule erlebt und möchtest das melden?
Dann nutze unser Meldeformular!
Wenn du möchtest, nehmen die DiBS!-Berater:innen im Anschluss Kontakt mit dir auf und unterstützen dich. weiter
Im Rahmen des Projekts isekim (Inklusive Schule-Eltern-Kommunikation in der Migrationsgesellschaft) der Uni Bremen ist ein Video zu der Frage entstanden, wohin sich Eltern in Bremen wenden können, wenn ihr Kind in der Schule Diskriminierung erfährt.
In diesem Video wird auch das Angebot und die Arbeit von DiBS! vorgestellt.
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Unsere Berater:innen sind für dich da und auf deiner Seite – es kann gut tun, sich jemandem anzuvertrauen!
Du erreichst uns telefonisch über unsere Handynummer. Du kannst einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren.
Du kannst uns auch eine Sprachnachricht, eine Textnachricht oder E-Mail schreiben.
Alle Beratungen sind auch anonym möglich. Du kannst uns schreiben oder anrufen, ohne uns deinen Namen zu sagen.
Du suchst Rat? Wir Beraterinnen sind für dich da. Es kann gut tun, sich jemandem anzuvertrauen.
Diesen Text haben wir auf der Grundlage von Texten von BANDAS – Beratung und Antidiskriminierungsarbeit für Schüler*innen in Köln erstellt.